Auf Pflastersteinen bis an den Pfäffikersee
Projekt in Pfäffikon
Die Gemeinde möchte die Strasse zur Seepromenade gestalterisch ans Zentrum anpassen. Baugebinn soll im kommenden Mai sein.
Vor einigen Jahren schenkte sich Pfäffikon einen schmucken Ortskern. Auf der Seestrasse wurden Pflastersteine verlegt, die Strasse wurde verkehrsberuhigt. Eine Flaniermeile ist entstanden. Nun will die Gemeinde auch auf der Strasse Im Kehr eine Pflästerung verlegen und damit die Verbindung vom Zentrum zum See vereinheitlichen.
Die 130 Meter lange Strasse Im Kehr verläuft von der Tumbelenstrasse bis zur Seepromenade und ist die direkteste Verbindung vom Ortszentrum zum Pfäffikersee. Die schmale Strasse sei aber in einem schlechten Zustand und weise zahlreiche Risse auf, schreibt die Gemeinde. Eine Sanierung sei deshalb notwendig. Zudem müssten die Trinkwasserleitungen ersetzt werden.
Die Gelegenheit möchte die Gemeinde nutzen, um die Strasse neu zu einer Begegnungszone zu machen und mit einer Natursteinpflästerung zu versehen. Damit die Strasse hindernisfrei und rollstuhlgängig wird, sollen die Natursteine glatt gemacht und die Fugen vergossen werden. Insgesamt soll das Bauprojekt knapp 300’000 Franken kosten.
Mögliche Umleitung der Skate-Route
Bereits bisher galt auf der Strasse ein Fahrverbot, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bootsplatzbesitzer waren – und sind auch weiterhin – ausgenommen. Mit der Begegnungszone möchte die Gemeinde künftig verhindern, dass entlang der Strasse parkiert wird. Dagegen hatte sie bisher keine rechtliche Handhabe.
Betroffen von den Umbaumassnahmen ist auch die Mittelland-Skate-Route Nummer 3, die entlang dem Pfäffikersee und bisher durch die Strasse Im Kehr führt. Eine mögliche Verlegung sei bereits geprüft worden, heisst es. Wegen der geplanten glatten Strassenoberfläche kann die bisherige Routenführung aber möglicherweise beibehalten werden. Die Veloroute entlang dem Pfäffikersee bleibt unverändert.
Der Baubeginn ist auf Mitte 2024 vorgesehen und soll im November 2024 abgeschlossen sein. Die Pläne liegen noch bis Anfang November öffentlich auf.
