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Sie wollen den Bau der Oberlandautobahn vorantreiben

Die Sondierungsarbeiten laufen. Drei Kantonsräte fordern nun, dass das Projekt schneller vorankommt.

Screenshot von der Oberlandautobahn mit dem Eingang zum Höchi-Tunnel gegen Ende der Autobahn Richtung Aatal.

Foto: Screenshot Google Maps

Sie wollen den Bau der Oberlandautobahn vorantreiben

Forderung von Kantonsräten

2038 oder doch schon 2030? Drei bürgerliche Kantonsräte setzen sich für eine schnellere Schliessung der Autobahnlücke zwischen Hinwil und Uster ein.

Die Oberlandautobahn ist schon seit Jahrzehnten im Richtplan des Kantons Zürich eingetragen. Die klaffende Autobahnlücke der A 15 zwischen Uster und Hinwil ist eine «Neverending-Story», die die Oberländerinnen und Oberländer schon lange bewegt. Nun haben aktuelle Sondierungsarbeiten begonnen.

Bringen diese nun gute Resultate, sollte der Entscheid rasch gefällt werden, welche der vorliegenden Varianten man wählt. Das fordern die Kantonsräte Daniel Wäfler (SVP), Jean-Philippe Pinto (Die Mitte) und Erich Vontobel (EDU). Zur Debatte stehen ein Anschluss an die Forchautostrasse in Ottikon mit einem langen Tunnel, das sogenannte Richtplanprojekt, oder die Variante «Tunnel tief».

Die drei Kantonsräte machen jetzt beim Regierungsrat Druck für eine schnellere Umsetzung der Lückenschliessung der Oberlandautobahn und reichten eine Anfrage ein.

Ihr Anliegen: Der Baubeginn sollte schon ab 2030 möglich sein und nicht erst 2038, wie
vom Bundesamt für Strassen (Astra) im Sommer kommuniziert wurde. Dies läge im vitalen Interesse des
Kantons Zürich und speziell der vom Verkehr betroffenen Region.

Kantonsräte sitzen im Förderverein

Dabei möchten sie vom Zürcher Regierungsrat wissen, wie er den Stand der Vorbereitungsarbeiten durch das Astra beurteilt und welche Hindernisse für einen schnellen Fortschritt im Wege stehen.

Zudem möchten sie erfahren, ob der Regierungsrat die Variante «Tunnel tief» oder die Variante «Richtplan» bevorzugt.

Das Engagement der Kantonsräte für die Oberlandautobahn kommt nicht von ungefähr. Mit der Anfrage erkundigen sie sich auch, ob der Regierungsrat bereit ist, die Zusammenarbeit mit dem Verein Zusammenschluss Oberlandstrasse (ZOS) in Zukunft zu vertiefen. Alle drei sitzen dort im Vorstand.

Der Verein wurde schon im Sommer 1999 gegründet. Das Hauptziel des Vereins ist das Engagement für eine rasche Realisierung der Oberlandautobahn – ein Projekt, welches für die Bevölkerung und die Wirtschaft im Zürcher Oberland von hoher Bedeutung ist, wie auf der Website nachgelesen werden kann.

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