«Die Biodiversität wird mit mehr Schutzauflagen nicht gefördert»
Umweltberater des Zürcher Bauernverbands
Der Klimawandel macht sich auch im Portemonnaie der Bauern bemerkbar. Der in Dübendorf beheimatete Zürcher Bauernverband berät seine Mitglieder deshalb jetzt in Umweltbelangen.
«Wir machen Interessenpolitik für die Landwirtschaft.» Martin Streit arbeitet beim Zürcher Bauernverband, der seinen Sitz im Dübendorfer Gewerbequartier hat. «Und wir machen das auch, wenn es um die Umweltverträglichkeit geht», betont der Leiter des Bereichs Umweltberatung.
Der gelernte Landschaftsarchitekt unterstreicht, dass das umweltbewusste Bauern Ziel des rund 3000 Mitglieder zählenden Verbandes sei. «Aber wir wollen noch bauern.» Damit hält er Vorstellungen entgegen, die die Naturschutzgebiete immer weiter ausdehnen möchten. Immerhin bestehe der Verfassungsauftrag, das Land mit Lebensmitteln zu versorgen und auch hier zu produzieren.

