Hegnauer Tierheim platzt aus allen Nähten
Kritische Situation nach den Ferien
Sie sind «schnüsig» – und werden trotzdem ausgesetzt. Viele Findeltiere landen im Tierheim Strubeli in Hegnau. Doch dort sind sowohl Platz als auch Ressourcen knapp.
Drei kleine Augenpaare starren aus dem Schilf neben der Milandia-Sportanlage in Greifensee. In der Nähe gibt es keine Wohnhäuser, trotzdem sind die drei Kätzchen – die zirka zehn Wochen alt sind – weder ungepflegt noch unterernährt. Wie also kamen sie dorthin?
«Da es nicht nur eine Katze war, sondern gleich drei aufs Mal, ist der Fall ziemlich klar: Sie wurden ausgesetzt», sagt Sarah Baumberger. Sie arbeitet als Tierpflegerin im Hegnauer Tierheim Strubeli, wo die Katzen nach dem Fund Anfang August hingebracht wurden. Der Frust bei ihr und dem restlichen Team ist gross. «Leider passiert das viel zu oft, dabei könnte man sich auch einfach direkt bei uns melden.»
