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So ist der neue Pumptrack in Rikon entstanden

Am Samstag weiht die Gemeinde den neuen Rikemer Pumptrack offiziell ein. Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann (EVP) blickt zurück auf die Entstehung der neuen Attraktion.

Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann (EVP) ist zufrieden mit dem neuen Pumptrack.

Foto: Noah Salvetti

So ist der neue Pumptrack in Rikon entstanden

Nachgefragt bei der Gemeindepräsidentin

Seit dem Start der Sommerferien hat die Gemeinde Zell eine neue Attraktion: den ersten fix installierten Pumptrack im Tösstal. Gemeindepräsidentin Regula Ehrismann (EVP) gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte.

Frau Ehrismann, die Gemeinde Zell wollte die Jubiläumsdividende der ZKB nutzen, um den jungen Menschen und Familien etwas zu bieten. Gab es für sie hier bisher zu wenige Angebote?

Regula Ehrismann: Bei uns gibt es zwar normale Spielplätze, aber ein wirklich spezielles, cooles Angebot wie ein Pumptrack hat uns bislang gefehlt. Diesen Rückstand wollten wir aufholen. Ausserdem war uns wichtig, einen neuen Treffpunkt für Familien und ihre Kinder, aber auch für Teenager zu schaffen.

Ist Ihnen das gelungen?

Definitiv. Ich war jetzt schon zwei- oder dreimal vor Ort und kann bestätigen, dass der Pumptrack rege genutzt wird. Und auch die Rückmeldungen, die ich erhalten habe, sind durchs Band positiv.

Warum fiel die Wahl ausgerechnet auf einen Pumptrack?

Wir haben uns etwas in anderen Gemeinden umgeschaut und verschiedene Möglichkeiten evaluiert. Da der Standort bei der Sportanlage Arlets schon länger feststand, war klar: Es sollte etwas Sportliches sein. Um uns ein genaueres Bild davon zu machen, ob sie auch genutzt werden, haben wir Pumptracks in anderen Gemeinden besichtigt.

Bei der Planung des Pumptracks holten Sie den Rat der künftigen Nutzer ein. Wie ist das genau abgelaufen?

Wir haben Schüler aus der Oberstufe auf den Sportplatz eingeladen, um ihre Ideen und Wünsche zu sammeln. Sie haben sich fleissig beraten und zu Papier gebracht, wie der Pumptrack aussehen soll und welche Sprünge und Elemente sie sich wünschen. Der Pumptrack richtet sich aber nicht nur an die «Grossen» – deshalb haben wir extra zwei Rundkurse erstellt – einen etwas einfacheren und einen für Fortgeschrittene.

Am Samstag wird der Pumptrack offiziell eingeweiht. Die angekündigte Politprominenz, Sportminister Mario Fehr (parteilos), hat abgesagt. Warum sollte man sich die Feier trotzdem nicht entgehen lassen?

Die Firma Velosolutions, die unseren Pumptrack gebaut hat, wird mit Profis vor Ort sein. Sie werden eine kleine Showeinlage machen und dem Publikum zeigen, was alles so möglich ist. So können sich die Kinder von den «Grossen» zeigen lassen, welche lässigen und verrückten Tricks es zu üben gilt.

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