«In der Oberstufe verfliegt das Interesse an der Natur oft»
Junge Naturschützer in der Region
Das Würmli von der Strasse retten, Abfall zusammensammeln – kleine Kinder haben den Naturschutz im Blut. Über die Herausforderungen, die später auftauchen, sprechen zwei Kursleiter.
Kinder und Jugendliche, die nur am Bildschirm hängen, sind kaum im Verein von Gerald Kohlas zu finden. «Zu uns kommen Kinder, die bereits begeistert von der Natur sind», sagt der Präsident von Jugendnaturschutz Rüti. Er hat den Verein 1997 gegründet und zeigt Kindern ab sieben Jahren die Vielfalt der Natur sowie Wege, sie zu schützen.
«Naturschutz geht immer nur in kleinen Schritten, sonst sind zu viele Behördengänge nötig», ist er überzeugt. Die rund 80 Mitglieder aus verschiedensten Gemeinden lernen darum an konkreten Beispielen, wie sie der Natur vor ihrer Haustür etwas Gutes tun können.
Seien es selber gebaute Wildbienenhotels, Schlafkästen für Fledermäuse oder ein Balkonkistchen mit angesäten Wildblumen: «Wenn die Kinder mit ihren eigenen Händen etwas herstellen können, brennt auch ihre Begeisterung weiter.»

