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Bald kommt der Hotdog nicht mehr aus dem Materialraum

Sammeln für die Zwischenlösung: Der Maurmer Fussballverein wirbt online um Spenden für den neuen Kiosk.

Der neue Verpflegungsstand auf der Sportanlage Maur befindet sich noch im Bau.

Foto: PD

Bald kommt der Hotdog nicht mehr aus dem Materialraum

Container für den FC Maur

Der Maurmer Fussballverein baut auf der Sportanlage Looren einen neuen Kiosk. Für die Finanzierung des Containers startet der Klub eine Sammelaktion.

Er wirkt schick, der braun-schwarze Container, der seit Kurzem neben dem Fussballplatz auf der Sportanlage Looren in Maur steht. Schon bald werden hier Burger, Hotdogs oder Spaghetti für hungrige Fussballer zubereitet. Aktuell stehen letzte Arbeiten an. Vor allem der Innenausbau ist noch nicht fertig.

Ein neuer Verpflegungsstand sei schon lange der Wunsch des FC Maur, sagt Vereinspräsident Kurt Plattner. Denn die bisherige Lösung stiess an ihre Grenzen. Das Essen und die Getränke wurden direkt aus einem Materialraum serviert. Es ist ein starker Kontrast zum neuen Container.

«Wir haben den Kiosk und das Angebot in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut», sagt Plattner. Nun habe er schlicht nicht mehr den Bedürfnissen des Klubs entsprochen. Darum macht sich der noch junge Verein mit dem Container quasi selbst ein verspätetes Jubiläumsgeschenk. Im vergangenen Jahr feierte er das 25-jährige Bestehen.

Sammelaktion lanciert

Der neue Verpflegungsstand solle zu einem Treffpunkt werden, erklärt der Vereinspräsident. «Mit einer guten Infrastruktur und einer hohen Qualität.» Es gibt einen Vorplatz und einen Sonnenschutz – und eine Aussicht. Für einen Fussballplatz gehört diese zu den schönsten im ganzen Kanton.

Weitblick von der Sportanlage Looren auf den Greifensee.
Die Aussicht von der Sportanlage Looren gilt als besonders schön.

Allerdings hat die aufgewertete Infrastruktur auch ihren Preis. Details will Kurt Plattner nicht verraten. Der FC Maur hat aber auf seiner Website eine Sammelaktion lanciert. Er bittet für die Finanzierung um Unterstützung. 500, 1500 oder 2500 Franken können interessierte Gönnerinnen und Gönner zum Projekt beitragen.

Für die Beiträge erhalten die Spenderinnen und Spender entweder eine Verewigung auf einer Tafel am Kiosk, einen VIP-Stuhl oder einen eigens gekennzeichneten Tisch. Einen Beitrag über 5000 Franken hat auch der Maurmer Gemeinderat an seiner letzten Sitzung bewilligt.

Ein braun-schwarzer Container steht auf einer Baustelle.
Die Spenderinnen und Spender werden unter anderem an einer Tafel am neuen Kiosk verewigt.

«Es ist eine Investition für die Gemeinde, für die Jugend, für den Sport», findet Kurt Plattner. Auch Spaziergänger soll der Bistro-Container zum Verweilen einladen. Eine Einschränkung gibt es aber. Der Kiosk wird auch künftig nur an Spieltagen geöffnet sein. Je mehr Spiele über alle Altersstufen stattfinden, desto breiter wird das Angebot sein.

Nur eine Zwischenlösung

Langfristig hat der FC Maur noch grössere Pläne. Der neue Kiosk ist nur eine Zwischenlösung. «Wir wollen ein eigenes Klubhaus», sagt Präsident Plattner. Bisher habe ein strategisches Gesamtkonzept für die gesamte Sportanlage Looren gefehlt, findet er. Das soll sich ändern. «Wir wollen das Angebot auf ein neues qualitatives Niveau bringen.»

Vorerst erfreuen sich die Maurmer Fussballer aber an ihrem neuen Kiosk. Der Betrieb ist befristet für die nächsten 10 bis 15 Jahre vorgesehen. Die Eröffnung findet voraussichtlich kurz nach Saisonbeginn im September statt. Dann ist auch eine kleine Feier geplant.

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