Velostation erhält nach Sanierung ein Zutrittssystem
Bahnhof Nänikon-Greifensee
Wegen chaotischer Zustände und Reklamationen wird der Zutritt zur Velostation künftig über eine App reguliert.
Frischer Anstrich, eine neue Gitterabtrennung und abschliessbare Türen: Nachdem im vergangenen Jahr der Bahnhof Nänikon-Greifensee behindertengerecht umgebaut worden war, erhielt auch die Velostation eine Auffrischung.
Die alten Veloständer wurden ersetzt sowie die Kapazität von 47 auf 83 Plätze erweitert. Zudem wurden zwei Plätze für Cargo-Velos gebaut. Dies schreibt die Gemeinde Greifensee in einer Mitteilung.
Zutritt mit SwissPass
Die neue Anlage solle künftig als «Miet-Velostation» betrieben werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür wurde ein elektronisches Zutrittssystem installiert. Die Nutzerinnen und Nutzer können sich künftig über velocity.ch oder direkt per App registrieren. Anschliessend erhalten sie mit ihrer SwissPass-Karte Zutritt.
Die Sanierung und das neue Mietmodell seien nötig geworden, weil in der Vergangenheit immer häufiger Reklamationen über chaotische Zustände im vorderen Bereich der Velostation eingegangen seien. Dadurch sei der Zugang zum abschliessbaren Bereich der Mietplätze beeinträchtigt oder gar verhindert worden.
Kosten werden geteilt
Die Vermietung der hinteren Plätze habe mit der bisherigen Nutzung nicht mehr funktioniert oder sei für die Mieterinnen und Mieter und die Verwaltung unbefriedigend gewesen, heisst es weiter. Zudem seien Kosten entstanden, weil der beschädigte Gitterabschluss habe repariert werden müssen.
Der Gemeinderat von Greifensee hat für die Sanierung einen Kredit in Höhe von gut 43’000 Franken bewilligt. Die andere Hälfte der Kosten trägt die Stadt Uster.