Greifenseer Fussballer trainieren künftig auf Kork
Ersatz des Kunstrasens
Das Kunstrasenfeld auf der Sportanlage Grossriet soll nicht nur neu, sondern auch umweltfreundlicher werden.
Auch ein Kunstrasenplatz braucht Pflege und hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Diese hat das Feld auf der Sportanlage Grossriet in Greifensee nun erreicht. Der Gemeinderat hat deshalb den Ersatz des Kunstrasens bewilligt und dafür einen Kredit in Höhe von 173’000 Franken gesprochen, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.
Der bisherige Kunstrasenplatz wurde im Jahr 2009 erstellt. Beim Bau ging man noch von einer Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren aus. Inzwischen sei man zur Erkenntnis gekommen, dass diese eher bei höchstens 12 Jahren liege. Bereits in den vergangenen Jahren habe der Platz im Strafraumbereich und um die Elfmeterpunkte repariert werden müssen.
Die obere Nutzschicht werde bei der Sanierung komplett ersetzt, die darunterliegende Elastikschicht solle jedoch erhalten bleiben, heisst es in der Mitteilung weiter.
Umweltfreundliche Unterlage
Die Gemeinde setzt bei der Sanierung nicht mehr auf das ursprünglich für Kunstrasenplätze verwendete Kunststoffgranulat, sondern auf ein Alternativprodukt aus Kork. Dies sei dem steigenden Bewusstsein in Bezug auf Umweltverschmutzungen durch Mikroplastik geschuldet.
Wegen des neuen Materials erreiche der neue Kunstrasenplatz nicht die höchste Fifa-Qualitätsstufe, schreibt die Gemeinde. Da der FC Greifensee das Feld als Trainingsplatz nutze, genüge er aber den Anforderungen. Er reicht für Spiele bis auf Stufe der 2. Liga interregional aus. Derzeit spielt die erste Mannschaft des FC Greifensee in der 2. Liga.
