«Manchmal kommt kein Dank zurück – das muss man aushalten können»
Kesb Bezirk Pfäffikon sucht Freiwillige
Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden sind auf Freiwillige angewiesen, die Personen mit Beeinträchtigungen helfend zur Seite stehen. Ein Vertreter aus dem Bezirk Pfäffikon erzählt.
«Viele sind erst einmal zurückhaltend, wenn sie den Begriff Kesb hören, weil sie gar nicht genau wissen, was die Kesb im Erwachsenenschutz tut», sagt Samuel Sommer. Er leitet die Fachstelle für private Mandatspersonen der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Bezirk Pfäffikon.
Da die Kesb – unter anderem in den Medien – primär mit dem Schutz von Kindern und schwierigen Familienverhältnissen verbunden werde, seien immer noch falsche Vorstellungen von deren Aufgabenbereich in den Köpfen der Menschen verankert. «Viele werden beim Thema Erwachsenenschutz an Vormundschaften denken, bei denen die betroffenen Personen ihre Entscheidungsgewalt verlieren», sagt Sommer. «Das revidierte Erwachsenenschutzrecht kennt diese Form der behördlichen Massnahme nicht mehr.»

