Abo

Gesellschaft

«Das Personal ist wütend»: Gewerkschaft kritisiert den Stadtrat

Der Konflikt um den Lohn der städtischen Angestellten geht wohl in die nächste Runde.

«Das Personal ist wütend»: Gewerkschaft kritisiert den Stadtrat

Lohnkampf in Dübendorf

Die Gewerkschaft VPOD ist unzufrieden damit, wie der Dübendorfer Stadtrat auf den geforderten Teuerungsausgleich reagiert.

Es war für Dübendorf eine ungewohnte Szenerie: Rund 60 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich am 24. Mai vor dem Stadthaus versammelt, um den vollen Teuerungsausgleich per 1. Juli zu fordern. Sie taten dies mittels einer Petition, die von 150 Personen unterschrieben worden war. Und mit der Unterstützung der Gewerkschaft VPOD.

Nun, zwei Monate später, legt der Stadtrat seine Antwort vor. Darin kündigt er eine «Justierung» des Systems an, mit der die Quote der Lohnerhöhungen festgelegt wird. Effektiv erhalten die Mitarbeitenden der Stadt im kommenden Jahr einen fixen Teuerungsausgleich von 3 Prozent – wenn sie weniger als 100'000 Franken verdienen.

Bei höheren Löhnen gibt es 2024 eine Pauschale von 3000 Franken. Diese Unterscheidung habe man deshalb vorgenommen, weil Leute mit einem niedrigeren Lohn eher auf das Geld angewiesen seien, sagt Stadtpräsident André Ingold (SVP).

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.