Keine Patrouille-Suisse-Show in Fehraltorf
Nach Trainingsabbruch
Die Patrouille Suisse sollte am Freitagnachmittag ihren Trainingsflug absolvieren, der über den Auftritt an den Flugtagen entscheidet. Regen sorgte für einen Übungsabbruch.
16.30 Uhr: Absage offiziell bestätigt
Jetzt ist es offiziell: Die Patrouille Suisse sagt ihre Flugvorführungen vom Samstag an den Flugtagen in Fehraltorf ab. Der Entscheid sei wegen der wetterbedingten Absage des Trainings am Freitag erfolgt, heisst es in der Mitteilung der Armee. Er sei in Absprache mit der Luftwaffe, der Militärluftfahrtbehörde und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gefällt worden.
Die Sicherheit habe für die Luftwaffe und die gesamte Armee die höchste Priorität, heisst es weiter. Der nächste Auftritt der Patrouille Suisse ist am 14. Juli am «Tattoo» in Basel geplant. Ob die Patrouille Suisse diesen wahrnimmt, sei zurzeit noch offen.
15.50: Trainingsflug abgebrochen – Showflug wohl gestrichen
Traurige Gewissheit: Die Patrouille Suisse wird ihren Trainingsflug heute nicht durchführen können. Diese ist wegen des Wetters nach Emmen zurückgekehrt. Auch wenn es noch von der Luftwaffe noch nicht offiziell bestätigt ist, dürfte damit auch der morgige Showflug ins Wasser fallen.
Denn so sagte Nadine Schröder, Leiterin Kommunikation Luftwaffe, am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung: «Sollte das Training nicht stattfinden können, so wird die Show am Samstag nicht stattfinden.»
Die Veranstalter der Flugtage lassen derweil über Lautsprecher verlauten, dass am restlichen Programm des Trainingstages festgehalten werden soll. Es habe keine weiteren Absagen gegeben, weitere Flugzeuge seien «on hold».
15.40 Uhr: Im Auge des Sturms – oder so ähnlich
Aus den Lautsprechern schallt «Eye of the tiger» von Survivor. Nur noch wenige «überleben» das Wetter hier. Und auch wenn es nicht das Auge des Sturms über dem Flugplatz Speck ist, so geht doch jetzt ordentlich Regen nieder.
Seit rund einer Viertelstunde hätte das Training der Kunstflugstaffel bereits vorbei sein sollen. Das Wetter meint es nicht gut mit den Veranstaltern.
Ein Blick auf den Regenradar von MeteoSchweiz lässt derweil nichts Gutes verheissen. So soll der Regen erst um 17 Uhr aufhören.
15.30 Uhr: Patrouille Suisse ist in der Luft
Die erhoffte Meldung aus Emmen ist da: Die Patrouille Suisse ist gestartet! Sie wartet jetzt über dem Sempachersee, bis sich die Schlechtwetterzelle über Fehraltorf verzogen hat. Wie man sich dieses «Warten im Flug» vorstellen muss, ist unklar.
15.20 Uhr: Auch in Fehraltorf wird der Regen stärker
Inzwischen ist der Regen in Fehraltorf stärker geworden, das Wetter ungemütlicher. Ob die Patrouille Suisse inzwischen gestartet ist, ist nicht bekannt. Am Strassenrand lichtet sich die Menge der Schaulustigen. Wer kann, zieht Regenjacke an und sucht einen Unterstand.
Auch ist unklar, wie sich die Verspätung auf das weitere Trainingsprogramm anderer Flieger auswirkt, ist dieses doch dicht getaktet.
15 Uhr: Gewitter in Emmen verzögert Start
Die Patrouille Suisse ist bereit und gewillt, ihr Training zu absolvieren, allerdings stehen die Flieger noch am Boden in Emmen. Wie über die Lautsprecher am Flugplatz Speck kurz vor 15 Uhr informiert wurde, zieht eine Gewitterzelle über den Flugplatz in der Innerschweiz.
Diese gilt es für die Piloten noch abzuwarten. Es soll in den kommenden Minuten informiert werden über das weitere Programm.
Dunkle Wolken ziehen auch über Fehraltorf. Doch noch fällt der Starkregen in der Region Dübendorf und Volketswil, während es hier nur windet und nieselt.

14:30 Uhr: Das PC7-Team trainiert
Gutes Omen für die Patrouille Suisse? Das PC7-Team kann seinen Trainingsflug trotz des wechselhaften Wetters über Fehraltorf absolvieren.

12 Uhr: Trainingsflug soll stattfinden
Freitagnachmittag, kurz vor 12 Uhr: Was da über Hinwil für Lärm sorgt, war die F18, die ihren Trainingsflug für die Flugtage in Speck absolviert.
Am Nachmittag um 14.55 Uhr ist dann jener der Patrouille Suisse angesetzt. Die Kunstflugstaffel gilt als das Highlight des zweitägigen Anlasses. Mit diesem zelebriert die Flugsportgruppe Zürcher Oberland (FGZO) ihr 75-Jahr-Jubiläum.
Vor gut zwei Wochen kam es bei einem Flug der Patrouille Suisse über Baar zu einem Zwischenfall, als sich zwei Flugzeuge touchierten, ein Flugzeugteil an eine Hausfassade prallte. Es galt als unklar, ob die Jets wirklich an den Flugtagen würden auftreten können.
Team entscheidet
Auch das Wetter am Freitag schien den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch FGZO-Vizepräsident Daniel Stäubli erklärt am Telefon: «Es sieht alles gut aus, wenn nicht doch noch plötzlich eine Gewitterzelle über Fehraltorf zieht, sollte der Start zum Trainingsflug wie geplant über die Bühne gehen.»
Im Nachgang wird die Luftwaffe mitteilen, ob der Showflug am Samstag definitiv stattfinden wird. Die zuständige Leiterin Kommunikation hatte im Vorfeld gegenüber dieser Zeitung erklärt: «Der Entscheid liegt beim ganzen Team.»
Die Redaktion wird am Nachmittag live im Training vor Ort sein, um die Entwicklungen zu verfolgen.
