So entwickelte sich die Flugsportgruppe Zürcher Oberland
Historischer Überblick
1948 gegründet, gibt es die FGZO schon seit 75 Jahren. Zeit, um zum Jubiläum auf die Geschichte zurückzuschauen.
Sie steht für die Anfänge der Fliegerei in der Region: die Flugsportgruppe Zürcher Oberland (FGZO). Die Gruppierung blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bereits 75 Jahre andauert.
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Gründung. Die FGZO wird von einigen Motorpiloten gegründet. Es war ein Zusammenschluss der damals im Zürcher Oberland aktiven Segelflieger und begeisterten Motorflieger. Schon im folgenden Jahr wurde unweit von Hittnau mit dem Bau eines Hangars begonnen.
1948
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Zweiter Flugplatz. Es wird sogar ein zweiter Flugplatz in Betrieb genommen, der immer noch sehr bekannte Landeplatz Hasenstrick am Fusse des Bachtels, der heute jedoch nichts mit der FGZO zu tun hat.
1950
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Piper-Cub. Das erste Gruppenflugzeug wird angeschafft. Es handelt sich um eine Piper-Cub, die damals gerade einmal 2700 Franken kostete. Die HB-ODE fliegt heute noch und wird durch den Flugplatz Triengen LU betrieben.
1951
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Umzug. Es folgt die Verlegung der Basis der FGZO in den Speck. Im August wird der neue Flugplatz vom Eidgenössischen Luftamt bewilligt, und die ersten Bewegungen in der Luft finden statt.
1953
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Einweihung. In Fehraltorf findet die offizielle Einweihung des Flugplatzes Speck statt.
1956
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Chefposten. Der Betrieb der Anlage Speck ist bereits derart umfangreich, dass ein vollamtlicher Flugplatzchef angestellt werden muss. Obwohl die FGZO anfänglich mehrheitlich aus Motorflugpiloten besteht, gesellen sich mit der Zeit auch immer mehr Segelfliegerpiloten dazu.
1960
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Premiere. Das erste Segelflugzeug wird angeschafft.
1962
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15-Jahr-Jubiläum. Nach dem 15-Jahr-Jubiläum entwickelt sich die FGZO stetig weiter, es werden militärische Vorschulungskurse durchgeführt, aber auch das Rundflugangebot stösst auf Interesse bei der Bevölkerung.
1963
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Grossbrand. Nur wenige Monate nach der Feier zum 25-Jahr-Jubiläum brennt im Januar der Hangar mitsamt der Werkstatt bis auf die Fundamente nieder. Grund sind Benzindämpfe, die sich entzündeten. Ein grosser Teil der darin parkierten Flugzeuge wird zerstört, elf Stück an der Zahl. Nur kurz darauf wird an der Generalversammlung im April aber ein Neubauprojekt vorgelegt. So steht im Oktober 1974 bereits ein neuer Hangar für die FGZO zur Einweihung bereit. Dieser Hangar bleibt der FGZO in seiner Form bis heute erhalten.
1974
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Grossfest. Die Motorfluggruppen Zürcher Oberland und Zürich feiern zusammen ihr Jubiläum mit insgesamt 100 Jahren mit einer aussergewöhnlichen Flugshow. Diese wird europaweit im TV ausgestrahlt. Bekannte Flugstaffeln wie die Patrouille Suisse und die Red Arrows sowie zahlreiche Flugdarbietungen finden über dem Flugplatz Speck statt.
1988
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Erweiterung. Die Flotte wird erweitert. Im Februar trifft die erste von insgesamt vier Cessna 172 mit Garmin-G1000-Glascockpit auf dem Flugplatz Speck ein (HB-TDA). Weitere drei baugleiche Flugzeuge folgen bis Dezember 2013.
2012-2013
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Mehr Segelflugzeuge. Die FGZO beschafft drei neue, leisere Schulflugzeuge vom Typ Tecnam P2008.
2015
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Neubau. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten entsteht das neue Betriebsgebäude mit Briefing-, Schulungs- und Büroräumlichkeiten als Anbau des Hangars West. Die gesamte Tankanlage wird modernisiert und den gesetzlichen Anforderungen angepasst. Das Restaurant verfügt ab sofort über eine grosse Besucherterrasse mit Kinderspielplatz.
2015
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Weniger Lärm. Die FGZO investiert einen siebenstelligen Betrag in die Reduktion der Lärmimmissionen rund um den Flugplatz Speck. Sämtliche Benzinmotoren der Cessna 172 werden durch leisere und verbrauchsärmere Triebwerke ersetzt.
2017–2018
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Photovoltaik. Projektierung einer Photovoltaikanlage in Zusammenarbeit mit der
Solargenossenschaft Fehraltorf.2022
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Zukunft. Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Hangar Ost mit einer Stromproduktion von jährlich 185’000 Kilowattstunden für die Stromversorgung von rund 50 Haushalten. Zudem wird ein Elektroflugzeug evaluiert. Erstmals zählt die FGZO mehr als 550 Mitglieder.
2023
