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Warum diese Ustermer Trauerweide gefällt werden musste

Das Fällen von Bäumen schmerzt. Manchmal ist es aber notwendig. So auch in diesem Fall im Stadtpark.

Gefällte Trauerweide im Stadtpark Uster: Die Feuerwehr musste den Baum zurückschneiden.

Foto: Eleanor Rutman

Warum diese Ustermer Trauerweide gefällt werden musste

Aufgefallen im Stadtpark

Wo einst eine grosse Trauerweide im Stadtpark stand, steht jetzt nur noch ein Holzstrunk. Die Stadt erklärt, warum.

Rotes Absperrband, viele herumliegende Äste, nur noch der Strunk einer vormals grossen Trauerweide. Dieses Bild bietet sich momentan den Besuchern im Ustermer Stadtpark. Was ist passiert?

Bei dem Baum ist am letzten Samstag ein Grossteil der Baumkrone ohne Fremdeinwirkung abgebrochen, wie die Stadt auf Anfrage schreibt. Die Krone wiederum riss weitere Äste im unteren Stammbereich ab.

Der Baum hatte in der Krone bei der Hauptverzweigung eine der Stadt Uster bekannte Faulstelle. «Wir gehen davon aus, dass der abgebrochene Kronenteil nach den Regenfällen und dem Laubaustrieb das Gewicht nicht mehr halten konnte und abbrach», erklärt Philipp Jucker, Leistungsgruppenleiter Natur, Land- und Forstwirtschaft.

Es gab bereits «Enlastungsschnitte»

Der Abbruch löste einen Einsatz der Feuerwehr aus. Diese schnitt den Baum so zurück, dass er keine Personen mehr gefährdet.

Man habe die Trauerweide aufgrund der Faulstelle in den letzten Jahren beobachtet. Aus diesem Grund wurden bei der Krone bereits mehrere «Entlastungsschnitte» vorgenommen, um einen solchen Abbruch zu verhindern.

«Allerdings kann es in der Natur immer zu unvorhergesehenen Zwischenfällen kommen, und ein minimales Restrisiko kann nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden», sagt Jucker.

Der «Baumstumpen» soll nun nächste Woche gefällt und nach Möglichkeit vorerst als Kletterstamm im Stadtpark belassen werden. Eine Ersatzpflanzung sei ebenfalls bereits in Planung.

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