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Baden im Pfäffikersee – diese Regeln gelten

Das Naturschutzzentrum Päffikersee ruft die wichtigsten Regeln im und am See in Erinnerung. Einfach mal durchlesen!

Gelbe Bojen im Pfäffikersee: Sie markieren die Seeschutzzonen.

Foto: Greifensee Stiftung

Baden im Pfäffikersee – diese Regeln gelten

Den Lebensraum schützen

Die Schutzzonen am Pfäffikersee gelten ganzjährig. Im Frühling und Sommer sind viele Tiere mit der Jungenaufzucht beschäftigt und benötigen Ruhe.

An heissen Tagen den Sprung ins kühle Nass wagen: Wer das am Pfäffikersee tun will, sollte einige Regeln beachten. Diese ruft jetzt das Naturzentrum Pfäffikersee wieder in Erinnerung.

Der Pfäffikersee mit seinen Uferbereichen zählt gemäss Naturzentrum «zu den wertvollsten See- und Moorlandschaften des Kantons». Bereits 1948 wurde das Gebiet rund um den Pfäffikersee unter Schutz gestellt und die Ufer sind deshalb, mit der Ausnahme vom Pfäffiker Seequai natürlich und unverbaut geblieben.

Zonen am Pfäffikersee
Die Zonen am und um den Pfäffikersee.

Die heute gültige Schutzverordnung stammt aus dem Jahr 1999. Sie legt fest, wie die biologisch ausserordentlich wertvollen Bereiche geschützt werden. Es gelten verschiedene Verhaltensregeln, um Störungen durch den Menschen möglichst gering zu halten.

Auf dem Wasser

Gelbe Bojen kennzeichnen die Seeschutzzonen. Diese dürfen nicht befahren werden, und auch das Schwimmen ist untersagt. Von der Ufervegetation ist immer ein Mindestabstand von 25 Metern einzuhalten. An den Stegen ist das Baden, Schwimmen, Einwassern und Anlanden verboten. Es wird gebeten, dafür die vorgesehenen Bade- und Einwasserungsstellen zu benutzen.

An Land

Das Naturschutzgebiet darf nur auf den offiziellen Wegen begangen werden. Hunde sind an der Leine zu führen. Das Entfachen von Feuer, das Pflücken von Pflanzen und Pilzen sowie der Einsatz von Drohnen sind verboten.

Dank dieser Schutzbestimmungen bietet der Pfäffikersee vielen, auch seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Im Frühling und Sommer brüten Wasservögel, wie der Haubentaucher, im Schilfgürtel. Er jagt im Uferbereich nach Fischen, die sich gerne in der Ufervegetation verstecken.

Das Haubentaucher-Taxi geniesst den Tag auf dem Pfäffikersee
Das Haubentaucher-Taxi geniesst den Tag auf dem Pfäffikersee.

Auch die Ringelnatter oder der Hecht lauern dort ihrer Beute auf. In den Riedwiesen bringen Rehgeissen ihre Kitze zur Welt und verschiedenste Vogelarten brüten in Gebüschen, im Schilf oder auf dem Boden. Störung durch den Menschen oder Hunde veranlasst Vögel ihre Nester zu verlassen, wodurch die Eier auskühlen und Jungtiere sterben können. Rehkitze haben keinen Fluchtinstinkt und können sich nicht wehren.

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