Wie der Tourismus nach Corona lokale Bergwirte herausfordert
Besucherdruck bei den Bergrestaurants
Fachkräftemangel, Littering, reklamierende Gäste – seit dem Ende der Pandemie spüren Wirtinnen und Wirte eine Veränderung.
Eine ordentliche Verpflegung mit guter Aussicht – das suchen viele an einem Sommerwochenende. So herrschte zum Beispiel auch diesen Pfingstsonntag an vielen Ausflugszielen in der Region reger Betrieb. Dazu gehörte zum Beispiel der Bachtel. Die Terrasse des Restaurants Bachtel-Kulm füllte sich gegen die Mittagszeit immer mehr. Besucherinnen und Besucher plauderten, schlürften an ihrem Aperol Spritz oder ihrem Rivella, manche rauchten.
Serie «Besucherdruck»
Die Bevölkerungszahlen steigen, und mit ihnen der sogenannte Besucherdruck auf beliebte Ausflugsziele in der Region. An den Wochenenden sind diese regelmässig überfüllt. Wir haben nachgefragt, wie die verschiedenen Interessengruppen damit umgehen.
Noch hat es Platz. Das ist aber nicht über das ganze Jahr der Fall. «An einigen Herbstwochenenden werden wir regelrecht überrannt», sagt der Wirt Aco Rastoder. Im Frühling sei das im Vergleich noch gemässigt. «Am meisten Leute haben wir bei einem Nebelmeer.»
