Barriere hoch für «Gleis 1»
Bahnhof Nänikon-Greifensee
Nach zwei Corona-Jahren und einem Jahr mit Baustellenlärm soll die Kulturbeiz am Bahnhof durchstarten. Doch die Kleingastronomie bleibt ein Risikogeschäft.
Zurzeit dominieren noch die Schranken der Baustelle das Bild vor dem Restaurant Gleis 1. Doch die Zeiten der Arbeiten am Bahnhof Nänikon-Greifensee sind bald Geschichte. Die Co-Geschäftsleiterinnen Regula Meier und Marianne Surber hoffen nun, ihr «Gleis 1» auf Erfolgskurs zu bringen. «Jetzt kommt die Routine, die Sattelfestigkeit. Wir freuen uns auf diese Normalität», erklärt Regula Meier.
Sie blickt durch das Fenster im Eingangsbereich, es ist ein altes SBB-Schalter-Fenster. «Wir nennen es ‹Trülli›, sagt die Co-Geschäftsleiterin.
Das «Trülli» erinnert an eine Zeit, in welcher die Kundinnen und Kunden hier noch Tickets gekauft und Gepäck aufgegeben hatten. Das ist längst vorbei. Vor vier Jahren wurde das Restaurant eröffnet, unterdessen hat es sich etabliert.
