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Bauarbeiten für Heizzentrale Bauma starten

Nachdem ein Rekurs das Projekt verzögert hatte, feierten die Verantwortlichen nun den Baustart für die neue Heizzentrale in Bauma.

Feiern den Baustart (von links): Gemeindepräsident Andreas Sudler, VR-Präsident Rudolf Rüegg, Margot Menzi, Max Bosshard, Rudolf Bertels vom Wärmeverbund und Architekt Lukas Keller.

Foto: Noah Salvetti

Bauarbeiten für Heizzentrale Bauma starten

Spatenstich in Bauma

Am Donnerstag hat der Verwaltungsrat des Wärmeverbunds Bauma den Grundstein für die neue Heizzentrale gelegt. Ab November soll die Zentrale über 50 Anlagen mit Wärme beliefern.

Kommenden Montag fahren beim Kindergarten Altlandenberg in Bauma die Bagger auf. Der Bau der Heizzentrale kann beginnen. Am Donnerstag fand der Spatenstich statt. ­«Lange haben wir auf diesen ­Moment gewartet», sagt Rudolf Rüegg (parteilos), Gemeinderat und Verwaltungsratspräsident des Wärmeverbunds Bauma.

Nachdem die Baubehörde bereits im Juli des vergangenen Jahrs die Bewilligung erteilt hatte, verzögerte eine Einsprache das Projekt. Streitpunkt war der Zufahrtsweg: Das Baurekursgericht hielt fest, dass dieser öffentlich ist und der Bau daher den Mindestabstand von dreieinhalb Metern einhalten muss.

Wir starten mit fast 100 Prozent Auslastung.»

Rudolf Rüegg (parteilos), Gemeinderat und VR-Präsident Wärmeverbund Bauma

Damit das Projekt den Vorgaben entspricht, wird die Heizzen­trale nun weniger breit und der Weg verschoben. «Ausserdem achten wir darauf, dass wir möglichst wenige Bäume auf dem Grundstück fällen müssen», sagt Rüegg.

Meilenstein im November

Alle anderen Kritikpunkte des Rekurrenten, etwa die Staub-, Geruchs- und Lärmemissionen, wurden vom Gericht zurück­gewiesen, sodass dieser den Rekurs schliesslich «im Sinne ­einer pragmatischen Lösungsfindung» zurückzog.

56 Anlagen werden ans Fernwärmenetz angeschlossen. So sollen jährlich rund 400’000 Liter Heizöl gespart werden.

«Wir starten mit fast 100 Prozent Auslastung», sagt Rüegg. «Da liegt es natürlich nahe, auch schon über eine weitere Anlage nachzudenken», ergänzt Gemeindepräsident Andreas Sudler (parteilos).

Man sieht eine Visualisierung einer Heizzentrale.
So soll die Heizzentrale in Bauma nach der Fertigstellung aussehen.

Das Holz, das die Energie für die Heizzentrale liefert, soll zu 100 Prozent aus Bauma und der Umgebung stammen. «Wir wollen die einheimischen Ressourcen nutzen. Alles andere macht keinen Sinn», betont Rüegg.

Rund ein Drittel der Holzmenge, die bei einem Holzschlag anfällt, kann fürs Heizen verwendet werden. Die Bauzeit für die Heizzentrale beträgt rund sechs Monate. Läuft alles nach Plan, können die Heizzen­trale und das Fernwärmenetz Anfang November in Betrieb genommen werden.

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