Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Gesellschaft

Juso sammelt während Trychler-Marsch 25'000 Franken

Mit einer Spendenaktion protestierte die Juso Zürcher Oberland gegen die Kundgebung der Freiheitstrychler in Seegräben. Der gesammelte Betrag soll Flüchtlingshilfswerken zugute kommen.

Mit jedem absolvierten Meter sammelten die Freiheitstrychler in Seegräben unfreiwillig für Geflüchtete.

Lennart Langer

Juso sammelt während Trychler-Marsch 25'000 Franken

Erfolgreiche Spendenaktion

Mit einer Spendenaktion protestierte die Juso Zürcher Oberland gegen die Kundgebung der Freiheitstrychler in Seegräben. Der gesammelte Betrag soll Flüchtlingshilfswerken zugute kommen.

Am Dienstagnachmittag hatten sich in Seegräben Freiheitstrychler und Rechtsextreme zu einer Kundgebung in Seegräben versammelt. Sie wollten mit einer Mahnwache und einem Marsch André Steiner unterstützen, dessen Wohnungskündigung durch die Gemeinde schweizweit für Schlagzeilen sorgte.

Die Gemeinde wollte in der Wohnung Asylsuchende unterbringen. Wie sich jedoch herausstellen sollte, war die Aufnahmequote bereits erfüllt. Trotzdem will die Gemeinde die Kündigung nicht zurücknehmen.

Als Reaktion auf die angekündigten Kundgebung lancierte die Juso Zürcher Oberland eine Spendenaktion, bei der die Freiheitstrychler unfreiwillig zum Spendenlauf gezwungen wurden. Die Spendenden konnten angeben, wie viel Geld sie pro Meter beitragen wollten, den der Demonstrationszug in Seegräben zurücklegt. Insgesamt absolvierten die Teilnehmenden 1235 Meter auf der Strecke zwischen Gemeindehaus und Wohnhaus von André Steiner.

Solidarität mit Ge

Bei der Aktion kamen dadurch insgesamt über 25'000 Franken zusammen, wie die Juso Zürcher Oberland nun in einer Mitteilung schreibt. Der Betrag soll Organisationen wie der Schweizerischen Flüchtlingshilfe oder Sea-Watch zugute kommen.

Gemäss Dario Vareni, Co-Präsident der Juso Zürcher Oberland, sollte die Spendenaktion die Solidarität mit Geflüchteten zum Ausdruck bringen. «Mit dieser Aktion haben wir gezeigt, dass wir uns nicht spalten lassen», sagt er in einem Statement. Gleichzeitig zeigt sich Vareni trotz der erfolgreichen Spendenaktion besorgt über die Kundgebung in Seegräben.

Am Dienstagabend waren bereits über 23'000 Franken bei der Spendenaktion zusammengekommen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns