41'076 Schilling klingelten in der Kasse
Erwartung übertroffen im «Rössli» Illnau
Schilling statt Franken – während der österreichischen Wochen konnte man im «Rössli» Illnau mit der alten österreichischen Währung bezahlen. Nun hat der Kassensturz ergeben: Es wurden Schilling im Wert von über 5000 Franken eingenommen.
665 Wiener Schnitzel, 230 Tafelspitz, 241 Griessnockerlsuppen und 210 Apfelstrudel gingen im «Rössli» Illnau während den österreichischen Wochen über die Theke. Ab Anfang Februar konnten die Gäste während eines Monats zudem nicht nur mit Franken, sondern auch mit Schilling bezahlen – der Währung die vor über 20 Jahren in Österreich vom Euro abgelöst wurde.
«Ich habe bei der Wette im Team, wie viele Schillinge wohl zusammenkommen, auf 5000 getippt», sagt Geschäftsführer Rainer Hoffer. Das wären rund 700 Franken gemäss dem letzten aktuellen Wechselkurs, auf den sich die Preise bezogen haben.
Nächste Aktionswoche bereits geplant
Schliesslich waren es ganze 41'076 Schilling und 60 Groschen, die in der «Rössli»-Kasse landeten, also umgerechnet rund 5134 Franken und 50 Rappen. Für Hoffer und sein Team eine mehr als erfolgreiche Aktion. Der gebürtige Wiener, der das Restaurant im letzten November übernommen hat, wird das Geld bei seinem nächsten Besuch in Wien auf der Bank in Euro umtauschen.
Für den Februar 2024 sind schon die nächsten österreichischen Wochen geplant. Dass es dann wieder die Möglichkeit geben wird, mit Schillingen zu bezahlen, steht bereits fest.
Noch offen ist hingegen, ob das «Rössli» für den «Best Of Swiss Gastro Award 2023» nominiert wird, der grösste Schweizer Publikumspreis für Gastronomen, der in diesem Jahr zum 20. Mal durchgeführt wird. Die Nominationen werden im Mai kommuniziert. «Beworben haben wir uns auf jeden Fall», sagt Hoffer.
