Und plötzlich ist auch die Chefredaktorin weg
Privatisierung der «Maurmer Post»
Der Maurmer Gemeinderat will die Dorfzeitung in private Hände legen, gleichzeitig gibt die langjährige Chefredaktorin ihre Kündigung bekannt. Was ist da los?
Lange nichts und dann alles auf einmal: Der Ketchup-Flaschen-Effekt fördert zuweilen Erstaunliches zu tage.
Nachdem zwei Jahre lang im Stillen über die Zukunft der «Maurmer Post» beraten worden ist, hat der Gemeinderat am Freitag in der Dorfzeitung den Antrag zur Weiterentwicklung und Privatisierung offiziell publik gemacht. An anderer Stelle derselben Ausgabe kündigt derweil die Chefredaktorin Annette Schär nach sieben Jahren ihren Abschied per Ende April an.
In einem persönlichen Beitrag unter dem Titel «Zur Zukunft der Maurmer Post» gibt die Journalistin bekannt, dass sie anfangs Juni eine neue Stelle bei der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft antritt, weil sie «Lust auf Veränderung und etwas Neues» verspüre.

