Fernwärmenetz wird neu eingeteilt
Ökologisches Heizen im Zürcher Oberland
Eine Machbarkeitsstudie zeigt: Die Versorgung von Zürcher Oberländer Gemeinden mit Fernwärme ist technisch möglich. Nun ist eine Aufteilung des Projekts vorgesehen. Im Süden prüft auch Rapperswil-Jona einen Anschluss ans Netz.
Im Frühling vor einem Jahr initiierten sieben Gemeinden und Städte im Zürcher Oberland das Projekt um die Fernwärme. Mit Abfall aus der Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) soll in Zukunft geheizt werden können. Unter dem Arbeitstitel «Fernwärme Zürcher Oberland» haben die Gemeinden geprüft, wie sie die Weichen für eine langfristige ökologische Wärmeversorgung in der Region stellen können.
Eine Machbarkeitsstudie zeige, dass die Versorgung der Gemeinden mit Fernwärme aus der Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) technisch machbar sei. Die Energiepreise für die Wärmebezügerinnen und -bezüger bewegten sich auf einem konkurrenzfähigen Niveau, steht in der Medienmitteilung.
Als grösstes wirtschaftliches Risiko nennt die Studie jedoch einen zu langsamen Aufbau der Verteilnetze innerhalb der Gemeinden: Die potenziellen Kundinnen und Kunden könnten dann auf eine andere Energiequelle abspringen, wird befürchtet.

