Abo

Gesellschaft

Dübendorf muss Herzli-Schablone von Fussgängerampeln entfernen

Dübendorf muss Herzli-Schablone von Fussgängerampeln entfernen

Papier schlägt Schere

Das Tiefbauamt hat mit leuchtend roten Herzen an Fussgängerampeln einen Monat lang ein wenig Liebe in der Stadt verbreitet. Doch die Kantonspolizei setzt diesem Vorhaben nun ein kaltherziges Ende.

Dübendorferinnen und Dübendorfer konnten sich gut einen Monat an leuchtend roten Herzen an den Fussgängerampeln erfreuen. Während der Rotphasen war das Herzli jeweils auf der Städtlikreuzung beim Stadthaus zu sehen. Nun mussten die Herzschablonen nach Intervention der Kantonspolizei wieder dem gewohnten Figürchen-Piktogramm weichen.

Verantwortlich für die damalige Charme-Offensive war Raymond König, Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadt Dübendorf. Er wollte den Passanten mit den Herzli-Ampeln eine Freude bereiten, wie er Anfang Dezember gegenüber dem «Glattaler» verriet.

König zeigt sich nun über die Rückkehr zum Status Quo gelassen. «Für mich war klar, dass wir uns mit der Aktion von Anfang an in einem Graubereich bewegen.» Nachdem er von der Kantonspolizei gebeten worden sei, die Schablonen bis Ende dieser Woche zu entfernen, habe er sie am Mittwoch demontiert.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.