Interview mit Raphael Müller
Der ehemalige Skirennfahrer will mit seinem Team an einem Tag alle zwölf Skigebiete im Zürcher Oberland befahren und damit einen neuen Rekord aufstellen.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, alle Skigebiete im Zürcher Oberland und im Tösstal zu befahren?
Ich hatte die Idee schon lange im Kopf, um die vielen kleinen Skigebiete in der Region zu unterstützen und zu pushen. Durch die Neuorganisation der Standortförderung Zürioberland, die ich sehr gelungen finde, wird es nun konkret. Der Verein unterstützt mein Team von Müllerski und mich bei der Umsetzung. Denn die Organisation ist nicht ganz einfach.
Was sind die Schwierigkeiten?
Die Region ist sehr weitläufig. Wir starten beim Skilift in Weisslingen und fahren dann das Tösstal hinauf bis in den Atzmännig, verteilt auf möglichst wenig Fahrzeuge, damit es keinen Autotross gibt. Wir werden zwischen 7.30 und 17.15 Uhr pausenlos unterwegs sein. Zudem müssen wir flexibel bleiben und rasch reagieren, sobald es an einem Mittwoch genügend Schnee hat. Wenn es aber wiederum zu viel Schnee oder zu viel Verkehr hat, könnten wir irgendwo stecken bleiben und Zeit verlieren. Ob wir es tatsächlich schaffen, sehen wir dann.
Zur Person
Raphael Müller führt mit seiner Frau seit 2013 eine Ski-Manufaktur in Auslikon. Im Alter von 9 bis 40 Jahren fuhr der heute 47-Jährige diverse Skirennen auf verschiedenen Stufen. Nach zwei Jahren im Bobsport war der gelernte Maurer und Hochbauzeichner und studierte Sozialarbeiter als Trainer tätig. Bis heute arbeitet er Teilzeit im Jugendarbeitsumfeld. (roh)

