Unter der Leitung von Charlotte Joss verzauberten das Zeller Chortheater und der Kinderchor das Publikum im Engelburgsaal in Rikon mit Shakespeares Versen auf schweizerdeutsch. Die Geschichte des «Sommernachtstraums» ist einfach: Mädchen liebt Junge, Junge liebt Mädchen, aber der Vater will eine andere Verbindung.
Da kann nur noch ein Zaubertrank im Wald von Oberon dem Elfenfürsten helfen. Und da beginnt das Durcheinander. Drei vorwitzige Pucks, die Helfer von Oberon, nehmen es nicht so genau mit der Verteilung des Zaubertranks und prompt kommt es zu unerwünschten Nebenwirkungen.
Aus der Verzauberung gelöst
Die gezeigte Neuinszenierung resultierte aus der Zwangspause , die 2020 für das Chortheater entstanden war. Damals mussten die Organisatoren die geplante Vorstellungsserie verschieben.
Als das Ensemble die Proben schliesslich wieder aufnehmen konnte, begann es bewusst wieder bei null – dadurch hat das Stück einiges an Darstellungskraft dazugewonnen. In den vier ausverkauften Vorstellungen, mit gut fünfzig Darstellerinnen und Darstellern, spürte man die Freude und den Enthusiasmus von jeder und jedem einzelnen auf der Bühne.

