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Gesellschaft

Monika Schmid spricht über das «Komponieren» der Gottesdienste

In der SRF-Sendung «Persönlich» hat Monika Schmid, die abgetretene Pfarreileiterin von St. Martin in Effretikon, erzählt, wie aus einer Kindergärtnerin eine kritische katholische Theologin wurde.

Ihr nächstes Projekt, so die ehemalige Leiterin der Pfarrei St. Martin in Illnau-Effretikon, soll eine Fahrradtour entlang des Rheins werden, von Basel bis nach Amsterdam. Dieser Herausforderung will sich Monika Schmid als Nächstes stellen, wie sie in der SRF-Sendung «Persönlich», die am Sonntag aus dem Stadthaussaal ausgestrahlt wurde, darlegte.

Monika Schmid hat ihren letzten Gottesdienst in «ihrer» Pfarrei am 28. August gehalten. Es war ein Abschiednehmen mit vielen Emotionen, was angesichts ihres 37-jährigen Wirkens in der katholischen Gemeinde in nicht verwundern kann.

«Diese Messe war eine wunderbare Erfahrung, im Beisein auch vieler Ehemaligen», blickt sie, von Moderatorin Michèle Schönbächler befragt, auf ihre letzte Predigt zurück. Dass der Gottesdienst in einem tief spirituellem Rahmen daherkam, versteht sich von selbst.

Neu auf sich alleine gestellt 

Statt Säuglingsschwester ist sie zuerst Kindergärtnerin und später Theologin geworden. «Ich umgebe mich gerne mit Menschen, das tut mir gut, und ich schätze die Möglichkeit enorm, Menschen begleiten zu dürfen, auf möglichst vielen Etappen ihres Lebens, sie zu nähren und zu tragen», gesteht sie.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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