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Gesellschaft

Er lebte für die Chilbi

Vor kurzem starb Imerio Meo Gottardi. Der Ustermer Schausteller erlag den Folgen einer schweren Krankheit.

Am 7. Oktober ist der Ustermer Imerio Meo Gottardi, im 78. Altersjahr an den Folgen einer schweren Krankheit verstorben. Am letzten Donnerstag fand die Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Uster statt.

Meo, wie der Schausteller von der Familie, Freunden und guten Bekannten genannt wurde, war allem im Zürcher Oberland weit herum bekannt. Der gebürtige Tessiner war ein Mensch mit Ecken und Kanten.

Er suchte nie den Weg des geringsten Widerstandes. Für ihn gab es keine Probleme – nur Lösungen. Wie Pfarrer Matthias Rüsch an der Abdankungsfeier sagte, war der Verstorbene ein Mann der Taten, nicht der Worte.

Wobei das mit den Worten, beim vielfach ernst dreinschauenden Schausteller nicht stimmte.  Hatte er jemanden an sich herangelassen, sprach er gerne über sich, die Familie und über den Schaustellerbetrieb. Bei einem Essen in bekannter Umgebung genoss Meo Tessiner oder italienisch Spezialitäten. Dabei wurde er zum grossartigen Unterhalter.

Chilbi im Fokus seines Lebens

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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