Während in Rüti ein Pfadiheim von Rechtsradikalen in Beschlag genommen wurde, sorgte in Uster ein serbischer Filmemacher für Diskussionen. In Bern und Zürich wurden Konzerte wegen sogenannter « kultureller Aneignung » abgebrochen.
Aber auch Veranstaltungen mit fragwürdiger Gesinnung oder Weltanschauung der Protagonisten, wie Nationalismus, Sexismus oder Rechtsextremismus stehen heutzutage via Social Media schnell im Fokus der Öffentlichkeit. Dies nimmt Betreiber von Lokalen in die Verantwortung und stellt sie vor neue Fragen.
Betreiber von Kulturlokalen werden immer mehr zur moralischen Instanz und müssen entscheiden, ob eine Veranstaltung ins Programm darf oder nicht. Die meisten von ihnen in der Region programmieren ihre Hauptveranstaltungen selbst und vermieten ihre Räume nebenbei. Die Stadt Uster hingegen vermietet immer extern und betreibt kein eigenes Programm.
Skandal wegen serbischem Filmemacher
Das kann zu heiklen Situationen führen, vor allem wenn eine Veranstaltung ins Programm rutscht, die zu heftigen Diskussionen oder sogar Protesten führt. Bereits vor einem Jahr gab es deswegen in Uster einen kleinen Skandal.

