Wer auf der Strasse von Sitzberg nach Bichelsee unterwegs ist, quert auch den kleinen Weiler Rengerswil. Es ist ein besonderer Ort: Hier zahlt man die Steuern in Turbenthal und besucht, sofern reformiert, die Kirche in Sitzberg. In der Adresse steht jedoch als Postleitzahl diejenige von Bichelsee.
Zur alten Liegenschaft, die direkt neben der Durchgangsstrasse steht, hat die Autorin dieses Artikels schöne Erinnerungen. Denn in dem Haus wohnte Onkel Fritz. Zwar war er ein Cousin der Mutter, aber es war einfach der Onkel Fritz in Rengerswil.
Und schon steckt man mitten in der Familiengeschichte Feuz. Etliche der direkten Nachfahren aus dieser Familie wohnen heute noch in der Gegend – so in Bichelsee, im Bärlischwand, im Grund, in Seelmatten, in der Unterspitzwies, in Elgg und Turbenthal.
Von Grindelwald nach Bichelsee
Einer von ihnen ist der im Zürcher Oberland lebende Martin Feuz. Er hat im 2020 erschienenen Buch «Familie Feuz aus Bichelsee, Lebensgeschichte der einstigen Berner Oberländer», die Zusammenhänge erfasst und festgehalten. Dazu hat er in der eigenen Verwandtschaft nachgefragt und in diversen Staatsarchiven nachgeforscht.

