Der Landvogteimarkt in Grüningen am kommenden Wochenende gibt Einblick in das traditionelle Schaffen von Handwerkern. So zeigt zum Beispiel ein Geigenbauer, wie er Bögen behaart und bei einem Hufschmied darf man selber Eisen ins Feuer legen. Natürlich können am Markt auch Köstlichkeiten wie Schokoladenmandeln und afghanische Teigtaschen genascht werden.
Die Leiterin des Strassenmarktes, Cécile Oberholzer und Beat Hofman, der Projektleiter Traditionelles Handwerk am Landvogteimarkt geben uns Antworten auf drei Fragen.
Kann ich zuschauen und mitmachen beim traditionellen Handwerk?
Ja, die Handwerker zeigen ihr traditionelles Schaffen: So kann man zum Beispiel bei einem Geigenbauer zuschauen, Most zubereiten oder bei einem Hufschmied ein Stück Eisen in die Esse, also ins Feuer halten. Die Marktbesucher dürfen dort einen Schlüsselanhänger oder sonst etwas Kleines auf dem Amboss hämmern.
Pferde ziehen gefällte Stämme aus dem Wald ‑ rücken Holz, so wie es früher gemacht wurde. Gleichzeitig ist zu sehen, wie das Holz heute verarbeitet wird: Mit einer Riesenmaschine, die das Holz zerhackt und direkt auch in Netze abfüllt. Hier trifft gutes altes Handwerk auf zeitgenössische Technik und Methoden.

