Wohlig habe ich mich in meiner Hütte ausgestreckt, da werde ich abrupt aus meinen Träumen gerissen. «Balduin, wo stecksch?», höre ich die Stimme meiner Hausherrin.
Verschlafen strecke ich die Schnauze in den Morgen hinaus, stehe auf und strecke mich ausgiebig, um dann die ersten Streicheleinheiten zu empfangen. Nachdem ich alle Familienmitglieder, auch die Katzen, ausgiebig begrüsst habe, verdrücke ich mein Frühstück.
Ja, das habe ich mir verdient. Schliesslich habe ich ein mächtiges Loch gegraben in den letzten Stunden.
Da entdeckt sie es! Stolz trete ich neben sie. Schlägt sie die Hände vor lauter Freude über dem Kopf zusammen? Die Tonlage ihrer Stimme spricht eher dagegen. Das verstehe ich nun weniger. Schliesslich habe ich ihr die Grabarbeit abgenommen.
«Du bisch doch kein Chüngel, sondern en Hund!», höre ich sie sagen.

