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Gesellschaft

Wo einst der sprachlich versierte Posthalter Ramp wirkte

Der Chiletreff gehört zur Reformierten Kirche und erfüllt eine wichtige Funktion in der Gemeinde Turbenthal. Zum Gebäude gehört aber auch der Hausteil, der mit «Zur alten Post» angeschrieben ist.

Die Turbenthaler Gemeindechronik ist ein wichtiger Lieferant für die geschichtliche Nachverfolgung der Häuser. In diesem Artikel dreht sich alles um den einen Hausteil des Chiletreffs, der durch seine historische Fassade besticht.

Hier lässt sich die Entwicklung des Postverkehrs in der Gemeinde nachverfolgen.  Um diesem Haus gerecht zu werden, muss man weit zurückgreifen. Das erste Turbenthaler Postbüro befand sich ab 1838 im «Schwarzen Bären», der 1873 abbrannte.

Stete Gemeindeentwicklung

Nach dem Brand fand das Büro vorübergehend Unterkunft im nahen Pfarrhaus. Zwei Jahre später entstand ein neues Postgebäude dank Adelrich Schädler. Er hatte den nördlichen Teil des Brandplatzes gekauft und baute dort eine neue Post.

Das Haus erfüllte seine Funktion 80 Jahre lang. Die verschiedensten Entwicklungen in der Gemeinde führten aber dazu, dass 1946 der Gemeinderat das Begehren für einen Umzug stellte.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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