Das Brennholz wird knapp, einzelne Förster oder Bauern im Zürcher Oberland bedienen schon jetzt nur noch ihre langjährigen Stammkunden. « Es gibt Forstbetriebe, die fünf- bis zehnmal mehr Bestellungen erhalten», sagt der WaldSchweiz-Sprecher Florian Landolt.
Das Problem der Brennholz-Anbieter: Vor allem bei Scheiten kann der Markt nicht sofort auf die gesteigerte Nachfrage reagieren. «Der Trocknungsvorgang dauert in der Regel zwei Jahre », so Landolt. Schnitzel und Pellets dagegen könne man kurzfristiger herstellen.
Wärmebild-Kamera überführt Diebe
Urs Bolli aus Ebmatingen verkauft Christbäume und Brennholz. Vor seiner Remise steht eine Beige mit 60 Ster getrocknetem Buchenholz. Im eigenen Wald beim Benkelsteg hat’s nochmals eine fein säuberlich aufgeschichtete Beige mit 60 Ster.
«Ich habe schon noch Holz – muss aber langsam drosseln. » Die Nachfrage sei um den Faktor acht oder zehn gestiegen. Stammkunden erhalten laut Bolli trotzdem ihr Holz, etwa eine Pizzeria am Römerhof in Zürich. Oder ein Hausbesitzer in Maur, der ausschliesslich mit Holz heizt.

