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Gesellschaft

Kanton zahlt, damit diese besonderen Bäume stehen bleiben

Buchen, Eichen, Ahorn, Weisstannen oder Föhren: Kommen sie ins Alter, haben sie alle grosses Potenzial als Lebensraum für Tiere, Flechten oder Pilze. In der Region sind dank kantonalem und privatem Engagement besonders viele Biotopbäume zu finden.

Sie sind alt. Sie sind gross. Sie sind wertvoll, mindestens für all die Tiere und Pflanzen, die auf, in und von ihnen leben. Und sie werden immer mehr: die Biotopbäume. Seit 2018 lässt sich der Kanton Zürich den Erhalt solcher Bäume etwas kosten, 500 Franken sind es pro Exemplar.

Kantonsweit werden bisher genau 629 Bäume nach den Richtlinien «Biotopbaum» aktiv gefördert. Rund ein Drittel davon steht laut Kantonsforstingenieur Kurt Hollenstein im Zürcher Oberland. Dieser hohe Anteil verwundert nicht, ist doch gerade das ganze Tösstal stark bewaldet.

Dick muss sein

Nach der Definition des Bundes handelt es sich um einen Biotopbaum, wenn er beim Laubholz einen Mindestdurchmesser von 50 Zentimeter hat, bei Nadelholz müssen es mehr als 70 sein. Dazu muss er besondere ökologische Merkmale aufweisen – wie etwa grosse Totäste, Höhlen, abgestorbene Partien – oder er muss durch Pilze befallen sein.

Auch mit Moos und Efeu bedeckte Bäume gelten als wertvoll. «Solche Biotopbäume, die auch nach dem Absterben im Wald verbleiben, leisten längerfristig einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt im Wald», erklärt Kurt Hollenstein.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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