Das erste Mal den Chindsgi-Bändel um den Hals hängen, das erste Mal hinter dem Schulpult sitzen, das erste Mal mit dem ÖV in die Sekundarschule fahren: ein neuer Abschnitt steht bevor.
Am Montag beginnt für eine Rekordzahl von über 157'500 Kindern und Jugendlichen an der öffentlichen Volksschule des Kantons Zürich das neue Schuljahr.
Für Gesprächsstoff in den letzten Wochen und Monaten hat vor allem der Lehrpersonenmangel gesorgt. Ende Juni waren noch über 450 Stellen ausgeschrieben, eine Woche vor Schulbeginn sind nun noch sechs Stellen offen.
Wegen des grossen Bedarfs konnten die Schulen nach einem Beschluss der Bildungsdirektion des Kantons Zürich auch auf Personen ohne Lehrdiplom zurückgreifen. Nach einer vorläufigen Auswertung sind dies anteilsmässig wenige. So verfügen von den gut 17'600 Anstellungen nur rund 330 Personen über kein Lehrdiplom. Diese arbeiten durchschnittlich mit einem Pensum von 45 Prozent.
Wie präsentiert sich heute die Situation in der Region? Müssen Eltern besorgt sein, über mögliche Qualitätseinbussen beim Unterricht? Und wie werden sie über die Situation informiert? Ein Überblick.

