Es ist heiss. Und das schon seit Wochen. Zwischendurch wurden die heissen Tage von kurzen Regenschauern unterbrochen; seit Anfang der Woche wird die Region aber von einer neuen Hitzewelle überrollt.
Höhepunkt bildete der Donnerstag, über 35 Grad zeigte das Thermometer teilweise an. Wer nicht in einem klimatisierten Büro sitzt, hat an solchen Tagen wohl nur ein Ziel: sich abzukühlen.
Doch wo ist das aktuell überhaupt noch möglich? Die anhaltende Hitze und Trockenheit sorgen für ausgetrocknete Bach- und Flussbete, die Pegel der Seen sinken konstant.
Im Juli flossen durchschnittlich noch 165 Liter Wasser pro Sekunde die Töss hinab; das entspricht etwa einer Badewanne pro Sekunde. Zum Vergleich: Im April 2022 waren es noch 493 Liter pro Sekunde, also ungefähr drei Badewannen.


