Es ist kurz vor Mittag, die Sonne steht steil über dem Spital Uster und brennt auf den frisch geteerten Asphalt. Andreas Greulich hält eine Schere in der Hand. Mit einem kurzen Schnitt hat der Direktor des Spitals Uster das rote Band durchtrennt, das zwischen zwei jungen Bäumen gespannt ist.
Nach rund zwei Jahren Bauzeit sind der neue Spitalpark und das sich darunter befindende Parkhaus eröffnet. Von den Anwesenden und Angestellten des Spitals, die der kleinen Zeremonie an diesem Dienstag beiwohnen, kommt Applaus.
Positive News
«Wir konnten in letzter Zeit nicht so viele Feste feiern», sagte der Spitaldirektor in die Runde. Und spricht damit auf verschiedene Umstände an, die das Haus in den letzten Monaten in die Schlagzeilen brachten: Einerseits die nur befristet erteilten Leistungsaufträge der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich im Rahmen der Bekanntgabe der provisorischen Spitalliste 2023, andererseits das Kippen des Gestaltungsplans «Vrenelisgärteli» durch das Bundesgericht, wodurch das Spital seine Ausbaupläne begraben musste.
Deshalb würden jetzt nur noch positive Sachen vermeldet. «Der neue Park ist ein schönes Schmuckstück geworden, ein erster Wegweiser für die Zukunft und die positiven Dinge, die noch folgen werden», erklärte Greulich den Anwesenden.

