Es sind seltsame Gebilde, die auf Wiesen, in Wäldern und an zahlreichen anderen Orten gedeihen – Pilze. Neben Tieren und Pflanzen bilden sie das Reich der eukaryotischen Lebewesen, sind also Lebewesen, die einen echten Zellkern haben.
Pilze sind essbar – nicht alle, manche nur einmal –, gelten als vegan, können Geschmacksnerven reizen oder Halluzinationen herauskitzeln, Zehennägel oder Kellerwände verunstalten, sich durch Sporen oder durch Zellteilung vermehren.
«Keiner zu klein, ein Glückspilz zu sein.»
Pilze in wenige Worte zu fassen und zu erklären, ist genauso unmöglich, wie andere Lebewesen auf einen Nenner zu bringen. Halten wir uns an das Sprichwort: «Keiner zu klein, ein Glückspilz zu sein».
Und beziehen wir uns auf die essbaren Köstlichkeiten, die Gerichte und Saucen verfeinern. Speziell haben es mir die Morcheln und Steinpilze angetan, die einem Ondit zu Folge auch in unserer Gegend zu finden sind.

