«Slide my City», die längste Wasserrutsche der Schweiz, kommt nach Rüti. Der Anlass findet zum letzten Mal statt. Was ist das für ein Gefühl?
Matthias Kost: Ein sehr spezielles. Wir sind mit dieser Bahn und diesem Event emotional schon sehr verbunden, fast eine Art «eigenes Kind» – so komisch das klingen mag.
Weshalb hat man sich dennoch für das Aufhören entschieden?
Man soll dann aufhören, wenn es am Schönsten ist. Der Event hat nach sechs Jahren den Zenit erreicht. Zudem ist ein solcher Anlass sehr kostenintensiv und braucht entsprechend Partner, damit er ausgeglichen gestaltet werden kann. Und da konzentrieren wir unsere kreative Energie in Zukunft lieber wieder auf neue, innovative Konzepte.
Gibt es dafür schon konkrete Pläne?
Wir sind ein unglaublich tolles und kreatives Team und würden lügen, gäbe es nicht schon wieder die eine oder andere verrückte Idee. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.
Okay, wir bleiben gespannt. Zurück zur «Slide my City»: In den letzten sechs Jahren sind 58'000 Personen gerutscht. Was löst diese Zahl bei Ihnen aus?
Es ist eine unglaubliche Zahl und dafür sind wir unheimlich dankbar. Niemand hätte am Anfang gedacht, dass das ein so grosser und durchschlagender Erfolg wird. Auch, dass es über all die Jahre bei all diesen Austragungen eigentlich praktisch keine Verletzungen gegeben hat; und wenn, dann nur ganz kleine. Das ist alles andere als selbstverständlich, zumal es ab und an tempomässig richtig zur Sache geht. Und wer wie wir immer vor Ort war und all die glücklichen Gesichter in der ganzen Schweiz gesehen hat, dem geht diese Zahl noch viel mehr ans Herz.

