«Wer hat Lust auf Zirkus?», fragt die kecke Zirkusdirektorin in der Manege. Auf den Publikumsbänken schiessen 96 Hände gleichzeitig in die Höhe und ein Gewirr von Stimmen hallt durch das Zelt.
Die Hände gehören den Unterstufenschülerinnen und -schülern der Primarschule Breiti-Risi in Turbenthal. Sie dürfen diese Woche in eine Welt voller Spass, Magie und Kreativität eintauchen. Für einmal lernen sie nicht mit Heft, Stift und Wandtafel, sondern mit Kostümen, Zaubertricks und Akrobatikgeräten.
Möglich macht es ihnen das Team vom Circolino Pipistrello. Der Mitspielzirkus gastiert für eine Woche in Turbenthal und studiert mit den Schulkindern ein eigenes Zirkusprogramm ein. Dieses wird am Samstagnachmittag den Familienangehörigen präsentiert. In Kleingruppen erarbeiten die Mädchen und Jungen eine eigene Nummer, werden zu Clowns, Zauberern, Akrobaten, Musikern oder Zirkus-Direktoren.
Spazierstöcke und ein falscher Fuss
«Jedes Kind darf das machen, was es möchte», betont Basil Herzog. Das Pipistrello-Mitglied ist verantwortlich für eine der Clown-Nummern. Mit acht motivierten Jungs im Schlepptau installiert er sich an einem schattigen Plätzchen direkt neben dem Spielplatz.

