Uster macht bei Lohngleichheit einen Schritt zurück
Die Stadt Uster hat abklären lassen, ob es bei den rund 900 Angestellten der Verwaltung und der städtischen Betriebe geschlechterspezifische Lohnunterschiede gibt. Das Ergebnis: Die Lohndifferenz aufgrund des Geschlechts liegt beim städtischen Personal bei 4,4 Prozent.
Damit erfüllt man zwar das vom Bund vorgegebene Ziel von maximal 5 Prozent. Eine Sternstunde erlebt Uster damit aber nicht. Denn bereits 2019 war man wesentlich weiter – betrug die Lohndifferenz lediglich 2,5 Prozent.
In Uster klopft man sich dennoch auf die Schulter. «Die Stadtverwaltung positioniert sich als gute Arbeitgeberin, der Lohn- und Chancengleichheit zentrale Anliegen sind», heisst es in einer Medienmitteilung. Man setze sich aber auch zum Ziel, dass die Ungleichheit weiter reduziert werde.
Die nächste Analyse zur Lohngleichheit soll im Jahr 2024 durchgeführt werden.

