Gesellschaft

Illnau-Effretikon macht diesen Wendeplatz zum Begegnungsort

Illnau-Effretikon startete ihre Quartierarbeit mit einem Fest auf einem Wendeplatz. Mit dem Pilotprojekt will die Stadt nah am Menschen Integrations- und Begegnungsarbeit leisten.

Illnau-Effretikon macht diesen Wendeplatz zum Begegnungsort

Kinder und Jugendliche im Fokus – darauf setzt Illnau-Effretikon mit ihrer Quartierarbeit, die am 11. Juni erfolgreich startete. Mit dem Konzept will die Stadt ihre Freizeit-, Integrations- und Beratungsangebote weg aus dem Stadtzentrum und nah an den Menschen bringen. So schreibt sie es auf ihrer Website.

Für diese mo­bile Quartierarbeit im Gebiet der Weiherstrasse hat der Stadtrat am 25. März 2022 einen Kredit für die zweijährige Experimentphase gesprochen und die städtische Jugendarbeit mit der Ausarbeitung des Projektes beauftragt.

Das Projekt sei aber nicht mit Jugend­arbeit gleichzusetzen, schreibt die Stadt weiter. Vielmehr werde die bestehende Jugend- mit der Quartierarbeit ergänzt.

Ein Wendeplatz als Ort der Begegnung

Auf dem Wendeplatz bei der Weiherstrasse wurde also im Rahmen des ersten Anlasses am 11. Juni gekocht, gespielt, gegessen und sich ausgetauscht. 

Spielende Kinder

Mit den Angeboten und Programmen, die in einem Schaukasten vor Ort ersichtlich sind, soll ein erster Zugang ins Quartier und Kontakte zu verschiedenen Bevölkerungsgrup­pen geschaffen werden. 

«Längerfristig will die Quartierarbeit einen Treffpunkt schaffen, der durch Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlichen Interessengruppen benutzt wird», schreibt die Stadt.

Ebenso sollen auch Beratungs-, Bildungs- und Integrationsangebote Platz finden: «Mit der Zeit können die städtischen Angebote ergänzt und teilweise ersetzt werden durch solche, die aus den Bedürfnissen und aus dem Engagement der Bevölkerung selbst wachsen.» 

Ob der Stadtrat dem Stadtparla­ment einen längerfristigen Antrag unterbreiten wird, hängt von dem Ergebnis der Projektevaluation in zwei Jahren ab. (jeh)

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