Schon kurz nach 11 Uhr gab’s auf den Seitenstrassen Richtung Forch Staus. Autos mit Kennzeichen SG, SH und AG wurden gesichtet. Auch Holländer oder Österreicher suchten verzweifelt einen Parkplatz. Alle wollten zum Start der 85. Tour de Suisse.
Der Kluge reiste für einmal nicht nur im Zuge – oder in diesem Fall der Forchbahn. Am schnellsten waren die «Gümmeler» und Biker auf ihren Drahteseln im Zielgelände.
Ab 11.20 Uhr faszinierte die Patrouille Suisse die Fans bei prächtigem Wetter. Ein älterer Herr mit einer Dose Bier in der einen Hand, sagte: «Wahnsinn. Bei denen gab’s doch kürzlich einen Unfall, ich habe immer Angst.»
Loopings mit Feuerwerk, dann kreuzen sich die F-5-Jets mit 700 (!) Stundenkilometern: Die Schweizer Armee machte beste Werbung für ihre Fliegerstaffel, die 2025 eventuell aus dem Verkehr gezogen werden soll. Nach 23 Minuten endet die eindrückliche Show. Aus den Lautsprechern auf der Forch heisst es: «Es ist uns eine Ehre, für sie zu fliegen!»

