Fast alle haben eins, mehrere oder flächendeckende. Sie auch? Schliesslich ist es eine uralte Form, sich den Körper zu schmücken.
Schon Ötzi – er soll etwa 3285 v. Chr. gestorben sein – war mit zahlreichen, blauschwarzen Tätowierungen geschmückt. Es ist also nicht wirklich innovativ, sich heute zu tätowieren, ganz im Gegenteil, man bewegt sich in einer langen Tradition.
Etwa bei den Japanern, die sich von einem Künstler nach und nach den ganzen Körper zu einem Gemälde verwandeln lassen. Sogar mit der Signatur des Schöpfers.
Sicher ist, dass hinter jeder Tätowierung ein starker Wille und ein wichtiges persönliches Motiv steht.
Oder bei indigenen Völkern, bei der es eine besonders tapfere Tat brauchte, um in den Genuss der Einritzungen zu kommen. Und je schmerzhafter das Stechen – etwa in der Halsgegend – umso grösser das Ansehen.

