Vom TV, über Print und Online bis hin zu Facebook, Twitter & Co.: Der Greifensee ist derzeit in aller Medien Munde. Nicht wegen der frisch eröffneten Badesaison oder des schönen Wetters. Sondern weil an diesem Wochenende zwei Hunde nach einem Spaziergang an seinem Ufer in Niederuster verstorben sind.
Der Grund dafür war schnell gefunden: Beide waren im Wasser, beide wurden mutmasslich durch Blaualgen vergiftet. Dementsprechend schnell verbreitete sich die die Meldung unter Hundehalter und Hundehalterinnen – schliesslich ist die Promenade ein beliebter Ort, um den Tieren Auslauf zu gewähren.
Erster Warnzettel an der Parkuhr
Wie akut die Lage ist, zeigt sich beim Augenschein vor Ort. Schon beim Parkplatz Seebadi werden die Besucher sensibilisiert. An der Parkuhr ist ein erster Warnzettel angebracht, das nächste, grossflächigere Plakat sieht man schon vom Weitem. Es befindet sich einige Meter weiter vorne beim Uferweg.
Auf dem Weg dorthin kreuzen wir zwei Frauen, die eben ihre Hunde von der Leine gelassen haben. Irene Schmid und Susanne Krieg aus Egg kommen regelmässig hierher. «Natürlich wissen wir Bescheid», sagt Schmid. «Und selbstverständlich haben wir die Hunde vorne beim See an der Leine gehalten.»

