Maria und Nikolaos Kotsapoikidis kommen urspünglich aus Griechenland. Unabhängig voneinander sind die beiden in die Schweiz gekommen. Jubiläumshafte 90 Jahre haben die beiden dem Spital Uster gewidmet, doch diesen Sommer ist Schluss und sie gehen in den wohlverdienten Ruhestand.
Niko, der Mann vom Transportdienst
Alle nennen ihn Niko. Der Gruppenleiter Transport und Entsorgung nahm vor mehr als 48 Jahren seine Arbeit im Spital Uster auf. Als 15-Jähriger kam er zum Arbeiten in die Schweiz. Seine grosse Schwester Giorgia arbeitete bereits im Spital und vermittelte ihm dort eine Stelle.
An die erste Zeit kann er sich noch gut erinnern: «Ich hatte nur einen Koffer mit einem Kissen dabei, das mir meine Mutter geschenkt hatte, und wenige Kleidungsstücke. Es war sehr kalt und ich musste als erstes am Ustermärt eine warme Jacke kaufen.»
Niko arbeitete zu Beginn in der hauseigenen Schneiderei, die alle Berufskleider selbst herstellte. Mit 19 Jahren musste er in Griechenland den Militärdienst absolvieren und kam nach eineinhalb Jahren zurück. Zuerst arbeitete er im «Office», wo Geschirr und Besteck abgewaschen und alle anfallenden Arbeiten rund um Küche und Restaurant erledigt wurden.

