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Gesellschaft

Die grosse Angst vor der kleinen Muschel

Die invasive Quagga-Muschel breitet sich explosionsartig in Schweizer Seen aus. Um den Zürichsee zu schützen, nimmt der Kanton Bootsbesitzer und Wassersportler in die Pflicht.

Klein, aber oho: Diese Redewendung passt bestens auf die Quagga-Muschel. Denn das knapp vier Zentimeter grosse Weichtier ist äusserst invasiv. Ursprünglich aus dem Schwarzen Meer stammend, verbreitet sich die Muschel seit einigen Jahren explosionsartig in den Schweizer Seen.

Das Problem: Die Migrantin frisst einheimischen Arten das Plankton weg und bedroht damit den heimischen Fischbestand. Weil sie auch im sehr tiefen Wasser noch gut wachsen kann, erreicht sie auch Wasserleitungen und Filter von Trinkwasseranlagen und verstopft diese. Aber auch für Badende kann die Quagga-Muschel lästig oder gar gefährlich werden: Tritt man auf ein im seichten Wasser festgewachsenes Exemplar, kann man sich unter Umständen die Füsse verletzen.

Invasive Muschel könnte unsere Seen tiefgreifend verändern

24.03.2022

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