Gesellschaft

Sie erhält den Grand Prix für Design

Mit dem Schweizer Grand Prix Design werden seit 2007 Designerinnen und Designern von nationaler und internationaler Bedeutung ausgezeichnet. Dieses Jahr geht er an eine Innenarchitektin, einen Fotografen und eine Modeikone aus Bern.

Sie erhält den Grand Prix für Design

In einer früheren Version dieses Textes hiess es, dass der diesjährige Grand Prix Design an die Bäretswilerin Susanne Bartsch geht. Korrekt ist, dass Bartsch in Bern und nicht in Bäretswil geboren wurde. Das Bundesamt für Kultur hatte in seiner Medienmitteilung zur Preisverleihung den falschen Geburtsort genannt. (zo)

Das Bundesamt für Kultur zeichnet auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission die Modeikone und Event Producerin Susanne Bartsch, die Innenarchitektin Verena Huber und den Künstler und Fotografen Beat Streuli mit dem diesjährigen Schweizer Grand Prix Design aus, der mit je 40’000 Franken dotiert ist. 

Die Preisübergabe findet im Rahmen der Verleihung der Schweizer Designpreise am 14. Juni in Basel statt.

Prägende Stilikone aus der Region

Susanne Bartsch, geboren in Bern, erlangte 1989 internationale Bekanntheit, als sie zum ersten Mal ihren Love Ball – eine Wohltätigkeitsveranstaltung für die AIDS-Forschung – veranstaltete. Dank ihren aussergewöhnlichen Outfits, expressiven Make-ups und ihrem einzigartigen Stil wurde sie zur Modeikone und Muse für unzählige Modedesigner. 2017 hat Netflix einen Dokumentarfilm über Susanne Bartsch veröffentlicht.

Joy Ahoulou, Modeexperte der Eidgenössischen Designkommission, bezeichnet die frühe Kämpferin für die Rechte der LGBTQI-Community und die Anerkennung von Menschen mit HIV/Aids als «glanzvolles Gesamtkunstwerk» und «prägende Stilikone». Susanne Bartsch lebt und arbeitet in New York. (erh)

Fehler gefunden?