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Gesellschaft

«Als Einzelperson kann man viel machen, um nachhaltiger zu leben»

Zum ersten Mal hat am letzten Samstag der Nachhaltigkeitstag in Turbenthal stattgefunden. Schwerpunkte am Anlass waren mehr Biodiversität und weniger Pestizide in den Gärten von Turbenthal.

Die Natur reguliere sich auf wundersame Weise selbst und es brauche keinen Einsatz von Giften. Das zeigt der Verantwortliche des Nachhaltigkeitstages Martin Hefti den Besuchenden am Beispiel seines Gartens mit einem Vorher- und Nachher-Bild.

Auf dem ersten Foto sieht man einen Strauch, der von Läusen befallen ist. Martin Hefti hätte den Einsatz von Pestiziden benutzen können, um die Läuse zu töten. Doch der Naturliebhaber entschied sich, nichts zu unternehmen. Nach kurzer Zeit kamen Marienkäfer und frassen die Läuse auf. Auf dem zweiten Bild sieht man einen gesunden Strauch.

Tausche Pestizid gegen Süssigkeit

Dennoch stehen in vielen Garagen, Gartenhäuschen und Kellerabteilen noch überall Pestizide. «Unser Ziel ist es, dass in den Gärten von Turbenthal und der Region keine solche Mittel mehr verwendet werden», sagte Martin Hefti. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Energiekommision Turbenthal, die den Nachhaltigkeitstag auf die Beine gestellt hatte.

Daher stand am vergangenen Samstag von 9 bis 12 Uhr ein Sonderabfallmobil des Kantons Zürich bereit. Mitgebracht werden konnten Sprühflaschen, Pulver und Konzentrate aus dem Bereich Garten- und Haushaltsgifte. Diese konnten kostenlos entsorgt werden. Als Dankeschön erhielten diejenigen, die solche Mittel abgaben, eine kleine Süssigkeit.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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