«Stöpsel» raus hiess es gestern Sonntagabend im Hallenbad Bauma. Dieser Akt vor der rund eineinhalb Jahre dauernden Kernsanierung der bald 50-jährigen Sport- und Freizeitstätte erfolgte im Beisein des Gemeinderates Bauma indes nur symbolisch. Unter Aufsicht von Nardo Gramatica, Abteilungsleiter Hallenbad, drehten die Politiker an einem metallenen Rad, um dem Wasser den Weg freizugeben. 600'000 Liter wären dann aus dem Becken ausgeflossen.
Für einmal in Neongrün
«Das Wasser werden wir aber erst in den nächsten Tagen definitiv der ARA zuführen», erklärte Nardo Gramatica. Dies aus Sicherheitsgründen, da es noch einige vorbereitende Arbeiten zu erledigen gebe. Gramatica, der «Seebub» aus Schmerikon und seit sieben Jahren im «Halli» Bauma buchstäblich in seinem liebsten Element, hat mit der nun erfolgten Schliessung des Bades ein lachendes und weinendes Auge.
«Ich bin ein absoluter Wassermensch, und das Nass in meinem beruflichen Alltag wird mir sehr fehlen», sagt er. Aber man dürfe sich auf etwas ganz Tolles in der Zukunft freuen.

